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13.11.2023

Das Onkologisches Zentrum Nordoberpfalz am Klinikum Weiden entwickelt sich Jahren kontinuierlich und erfolgreich weiter. Neben den erfolgreich bestehenden Organkrebszentren für Brust, Gynäkologie, Prostata und Viszeralmedizin ist die Etablierung eines neuen Zentrums für Hämatologische Neoplasien in Vorbereitung. Dies und weitere aktuelle Entwicklungen standen bei der 4. Herbsttagung Hämatologie / Onkologie des Onkologischen Zentrums im Fokus.

Dr. Martina Troppmann, Oberärztin der Medizinischen Klinik I und stellvertretende Leiterin des Onkologischen Zentrums, konnte dabei viele Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Praxen der Region begrüßen. Sie betonte dabei erneut die Bedeutung und das Ziel des Onkologischen Zentrums Nordoberpfalz, wonach die Versorgung der Patientinnen und Patienten der Region nach aktuellsten Therapiestandards und neuen Therapiekonzepten erfolge. Auch supportive Maßnahmen würde dabei ein hoher Stellenwert zukommen, um die Lebensqualität zu steigern und Therapiemaßnahmen zu unterstützen.

Dr. Christof Schneider vom CCC Universitätsklinikum Ulm gab in seinem Vortrag im Rahmen der Fortbildungsreihe Kompetenznetzwerk maligne Lymphome einen detaillierten und präzisen Überblick über die gegenwärtige Therapie der chronisch lymphatischen Leukämie.

Prof. Dr. Theodor Klotz, Chefarzt der Klinik für Urologie am Klinikum Weiden, zeigte in seinem Vortrag den Weg von der vormals reinen Hormonblockade hin zum aktuellen Standard der verschiedenen Kombinationstherapien des metastasierten Prostatakarzinoms auf.

Dr. Klaus Heißner vom MVZ für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie Weiden, gab einen evidenzbasierten Überblick über Nahrungsergänzungsmittel in der Krebstherapie und wies hierbei auch auf mögliche negative Auswirkungen hin.

Zum Abschluss informierte Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Thorax- und Viszeralchirurgie, anhand von Fallbeispielen über die Herausforderung bei der Behandlung von Pankreaskarzinomen und wies dabei besonders auf den Anstieg der Erkrankung sowie entsprechende Anpassungen bei der Behandlung hin.