Am Klinikum Weiden und den Krankenhäusern Tirschenreuth und Kemnath finden täglich hunderte Operationen, Eingriffe und Untersuchungen statt. Die dabei verwendeten Instrumente müssen danach unter höchsten Qualitätsstandards professionell, fachgerecht und nach den neuesten Normen aufbereitet werden.

Das erfolgt durch die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte, die täglich rund 20.000 Instrumente aufbereitet und zur neuen Verwendung freigibt. Die tägliche Versorgung von rund 20 OP-Sälen und mehr als 60 Funktionsabteilungen und Stationen wird dabei von bestens qualifiziertem Personal und einer höchstmodernen technischen Geräteausstattung sichergestellt.

Damit ist die AEMP ein zentraler Dienstleister mit Leistungen auf höchstem Niveau für alle Standorte der Kliniken Nordoberpfalz und für Praxen und Kliniken in ganz Süddeutschland.

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Der Weg der Instrumente

Elementar bei der Aufbereitung von Medizinprodukten ist die Trennung von reinem und unreinem Bereich. Damit wird gewährleistet, dass keine Mikroorganismen oder Partikel von unreinen in den reinen Bereich übertragen werden können. Dementsprechend sind auch die raumlufttechnischen Anlagen nach neuesten Vorschriften und Standards angelegt.

Schleusen für Personal, Material und Wägen verbinden die drei Bereiche untereinander beziehungsweise stellen die Anbindung zum Klinikum dar. Diese Bereiche können nur durch eine Zugangskontrolle / Berechtigung betreten werden.

Im unreinen Bereich werden die kontaminierten / benutzten Medizinprodukte angeliefert, angenommen, sortiert, maschinell gereinigt, desinfiziert und getrocknet.

Instrumente müssen auf Sauberkeit und Funktion geprüft, gepflegt, verpackt und etikettiert werden. Medizinprodukte, die für den Einsatz am Patienten keiner Sterilisation benötigen, werden zur Ausgabe bereitgestellt. Müssen die Produkte steril sein, werden sie entsprechend für die Sterilisation vorbereitet und die Sterilisatoren beladen und betrieben.

Nach dem erfolgten Sterilisationsprozess werden die Medizinprodukte aus den Sterilisator entnommen. Dieser Aufbereitungsdurchlauf wird als Charge definiert. Die sterilisierten Medizinprodukte bleiben bis zur Abkühlung und der Endkontrolle in der AEMP. Anschließend werden sie zur Verwendung am Patienten nach vorgegeben und definierten Freigabekriterien geprüft. Sind alle Kriterien erfüllt, wird das Medizinprodukt direkt an den Anwender zur Anwendung am Patienten weitergeleitet. Der gesamte Aufbereitungsprozess wird im EDV-System dokumentiert.

Damit kann eine exakte Rückverfolgung jedes einzelnen wieder verwendbaren Medizinprodukts gewährleistet werden und entspricht der 30-jährigen Dokumentationspflicht.

Kontakt

Klinikum Weiden

Telefon

0961 303-12912

Telefax

0961 303-14405

E-Mail

aemp@kliniken-nordoberpfalz.ag

 

 

Krankenhaus Kemnath

Telefon

09642 706-71424

E-Mail

aemp@kliniken-nordoberpfalz.ag

Unsere Experten

 Kordula Hoffmann
Fachliche Leitung | Weiterbildung „Technische/-r Sterilgutassistent/-in“

Kordula Hoffmann