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Gutartige Tumore und Veränderungen

Nicht jede Raumforderung oder jeder Knoten sind bösartig. Gutartige Tumoren und Veränderungen des Urogenitaltrakts sind in der Regel nicht lebensbedrohlich, können jedoch Beschwerden verursachen und eine Behandlung erforderlich machen. Je nach Lokalisation, Größe, Wachstum und individuellen Beschwerden stehen in unserer Klinik moderne, möglichst organerhaltende und schonende Therapieverfahren zur Verfügung.

Niere

  • Gutartige Nierentumoren (z. B. Onkozytom, Angiomyolipom)
  • Gutartige Zysten und Veränderungen des Nierengewebes

Harnblase

  • Gutartige Schleimhautveränderungen und Polypen
  • Gutartige Tumoren der Blasenwand (z. B. Leiomyom)

Hoden und Nebenhoden

  • Gutartige Knoten und Tumoren des Hodens und Nebenhodens (z. B. Adenomatoidtumor)
  • Gutartige Zysten und Gewebeveränderungen

Penis

  • Gutartige Haut- und Schleimhautveränderungen (z. B. Papillome, Kondylome)
  • Seltene gutartige Gewebstumoren

Je nach Befund kommen heute individuell abgestimmte und schonende Behandlungsverfahren zum Einsatz:

  • Aktive Überwachung bei kleinen, asymptomatischen Befunden
  • Minimalinvasive endoskopische Eingriffe zur Entfernung gutartiger Veränderungen der Harnblase oder Harnröhre
  • Robotergestützte oder laparoskopische Operationen zur organerhaltenden Entfernung ausgewählter Nierentumoren oder komplexer Raumforderungen
  • Mikrochirurgische Eingriffe bei gutartigen Tumoren des Hodens oder Nebenhodens mit dem Ziel des Organerhalts
  • Perkutane oder laparoskopische Behandlung symptomatischer Nierenzysten, beispielsweise durch Zystenabtragung oder Entdeckelung
  • Interdisziplinäre Betreuung bei komplexen Befunden mit individueller Therapieplanung nach aktuellen Leitlinien

Ziel aller Behandlungsverfahren ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Organfunktionen zu erhalten und den Eingriff so schonend wie möglich durchzuführen.